Oelsen

Oelsen 1
Bildunterschrift: Oelsen 1

In der schönen ostthüringischen Orlasenke liegt das Dorf Oelsen.

"Olsen" wie das Dorf 1392 genannt wurde, ist die Ableitung von Erle, was soviel wie Wald bedeutet. Oelsen, mit 45 Einwohnern der kleinste Ort in unserer Gemeinde, wurde erstmalig im Jahre 1411 erwähnt. Sein Name weist auf eine sorbische Entstehung hin. Oelsen läßt sich von Erle (sorbisch- osla) herleiten und tatsächlich liegt der kleine Ort in einer einst sumpfigen Niederung.

Auf einer engen Fläche zusammengerückt, stehen die wenigen Anwesen in einem Kranz von Obstgärten umschlossen. 

Am westlichen Ende liegt die Kirche. Die Kirche "St. Urban" war schon im Mittelalter als Kapelle, Filial von Krölpa. Genaue Aufzeichnungen über ihre Entstehung sind leider nicht bekannt. Die alte Kirche war wahrscheinlich in einem sehr schlechten Zustand, denn schon um 1779 musste die eingefallene Kirchenmauer wiederhergestellt werden. Im Jahr 1805 begann man mit den Vorarbeiten zum Bau einer neuen Kirche. Am letzten Sonntag im Oktober 1806 konnte das neue Gotteshaus eingeweiht werden.

Zu Oelsen gehört der sagenumworbene Clydenfelsen. Schon im Jahre 1937 wurde das Zechsteinriff wegen seines naturgeschützten Wertes unter Naturschutz gestellt. Heute präsentiert sich der Felsen wieder in seiner ursprünglichen Schönheit. Anhand von Informationstafeln kann der Besucher alles über Flora, Fauna, Geschichte und Sagenwelt des Clydenfelsens erfahren.

 

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Im Jahr 2007 fand auf dem "Falbenhof" die "1. Countryparty" statt. Countryfreunde von Nah und Fern treffen sich seither einmal im Jahr, um gemeinsam im Juni, ein Wochenende zu verbringen.

Wer sich einmal einige Tage in Oelsen von der Hektik des Alltags erholen möchte, kann dies gern im "Falbenhof" tun. Der Reiterhof bietet neben seinen vielfältigen Angeboten rund ums Pferd, auch einige Fremdenzimmer zum Übernachten an.

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